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Spanische Küste

Fuerteventura – Urlaubsorte

Strand in Morro Jable
Die Urlaubszentren Fuerteventuras liegen im Norden, Osten und Süden der Insel und bieten ein breites Spektrum an Sport– und Freizeitaktivitäten, haben aber auch alle ihren eigenen Besonderheiten.

Corralejo

Das an der Nordspitze gelegen Corralejo ist stark touristisch geprägt. Als alter Hafenort, der im 18. Jahrhundert Schmugglern und Piraten als Unterschlupf dienste, verfügt Corralejo aber über eine sehenswerte und gemütliche Altstadt, die sich um den alten Hafen schmiegt. Der neue Hafen ist Ausgangspunkt für Bootsausflüge. Auch die Fähren zur Playa Blanca auf Lanzarote und zur kleinen Nachbarinsel Los Lobos starten hier.

El Castillo / Caleta de Fuste

Das auf Grund seiner noch erhaltenen Befestigungsanlage, die 1740 zum Schutz vor Piraten gebaut wurde, auch als El Castillo bekannte Caleta de Fuste bietet neben einigen großen Hotels überwiegend Selbstversorger-Appartements zur Unterkunft an.
Besonderheit des Ortes ist neben dem in Hafennähe gelegenen Castillo der 18-Loch-Golfplatz. Caleta de Fuste richtet sein Angebot vornehmlich an Familien aus, eignet sich aber für einen sonnigen Urlaub für Jedermann.

Gran Tarajal

Für Badeurlaub abseits der großen Zentren bietet sich Gran Tarajal an. Hier trifft man keine großen Hotelanlagen an und im Ort wohnen größtenteils Einheimische, die entweder in den großen Touristenorten oder in der Landwirtschaft arbeiten.
Im kürzlich neu angelegten Hafen kann man Angeln, auch Wassersport ist hier gut möglich. Der Strand von Gran Tarajal besteht aus feinem, schwarzem Lavasand und eignet sich gut zum Baden. Es gibt zahlreiche Läden im Ort und eine Promenade mit gemütlichen Bars und Restaurants.

Costa Calma

Südlich von Tarajal am Anfang der Halbinsel Jandia liegt Costa Calma, das Ende der 1970er Jahre als reiner Ferienort am dortigen goldgelben Sandstrand entstand. Standen hier zu Beginn nur einige Hotels, entwickelte sich mit der Zeit ein richtiges Dorf mit Geschäften und Restaurants. Im Ort wurden schöne Grünanlagen angelegt, deren Wasserversorgung mit geklärten Hotelabwässern gesichert wird und die einen reizvollen Kontrast zur umliegenden, kargen Landschaft bilden.
Während die Urlaubsorte im Norden zu einem großen Teil von britischen Urlaubern frequentiert werden, trifft man im Inselsüden und so auch in Costa Calma vorwiegend deutschsprachige Touristen an. Hier gibt es auch mehrere Cafés, die von Deutschen betrieben werden und ein entsprechendes Unterhaltungsangebot.
Von Costa Calma aus ist es nicht weit bis zum bei La Lajita gelegenen Oasis Park, der neben einem botanischen Garten und einem Tierpark mit Showveranstaltungen auch die Teilnahme an Kamelsafaris anbietet. Vom Rücken eines solchen Wüstenschiffes aus die Insel zu entdecken ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Morro Jable

An der äußersten Südostspitze Fuerteventuras schmiegt sich der Ortskern von Morro Jable zwischen zwei Felshügeln in ein Tal. Mittlerweile hat sich der alte Fischerort über die Hügel hinweg ausgedehnt.

Der Hafen befindet sich im Westteil des Ortes. Hier legen die Autofähren nach Gran Canaria ab. Der Osten Morro Jables ist geprägt von der ausgedehnten Hotelsiedlung Jandia Playa, die sich entlang des weitläufigen Strandes erstreckt.
Bis Anfang der 1970er Jahre war Morro Jable ein verschlafenes Örtchen. Der Bau einer Straße zum Ort brachte auch den Tourismus mit sich. Zahlreiche, terrassenartig an den Steilhängen angelegte Hotelbauten veränderten den Orts-Charakter und mit der Zeit entwickelte sich hier eines der bedeutendsten Tourismuszentren Fuerteventuras. Neben den großen Hotelbauten bestimmen die an Würfel erinnernden, typisch südländischen Häuser das Ortsbild. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die Promenade mit ihren zahlreichen Restaurants, Geschäften und Bars.
Der nördlich des sehenswerten Leuchtturms gelegene Strand wird gerne von FKK-Anhängern frequentiert, die südlichen Strandabschnitte werden allen Strandbesuchern gerne für Sonnenbäder oder das Bad im Atlantik genutzt. Hier können auch Segelboote für einen Abstecher aufs blaue Meer gemietet werden.
Neben einem vielseitigen Freizeitangebot verfügt Morro Jable auch über ein Informationszentrum über den Aloe Vera Anbau auf der Insel, in dem viel Wissenswertes über die vielfältigen Eigenschaften dieser Pflanze zu erfahren ist.
Wie Costa Calma ist auch Morro Jable besonders bei deutschen Urlaubern beliebt und so gibt es hier eine Vielzahl von deutschen Bars, Restaurants und Cafés. Auch das Unterhaltungsangebot im Ort ist in weiten Teilen auf die deutschsprachigen Urlauber ausgerichtet.
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