Fuerteventura ist nach Teneriffa die zweitgrößte der Kanarischen Inseln, die westlich von
Marokko im Atlantischen Ozean liegen.
Etwas über 100.000 Einwohner leben auf
Fuerteventura, von denen etwa 35.000 in der
Inselhauptstadt
Puerto del Rosario wohnen.
Fuerteventura liegt im Osten des kanarischen Archipels. Landschaftlich wird die Insel von
Gebirgszügen vulkanischen Ursprungs und weiten Dünenlandschaften bestimmt. Doch vor
allem die über 150 teils weitläufigen und goldgelben Strände machen
Fuerteventura bei 300 Sonnentagen im Jahr zu einem
beliebten Urlaubsziel. Und so liegen die
touristischen Zentren der Insel auch alle an der Küste.
Auf den ersten Blick erscheint
Fuerteventura dem Besucher sehr karg. Bäume sind auf der Insel Mangelware. Vor allem der fast ständig wehende, kräftige Wind hat die Inseloberfläche im Laufe der Jahrtausende stark erodieren lassen. Während die beeindruckende Kargheit der Insel auf manche Besucher abschreckend oder beklemmend wirken mag, geht von der wüstenähnlichen Landschaft
Fuerteventuras für viele eine ganz besondere Faszination aus.
Ein großer Teil des Landschaftsbildes ist von Vulkanketten bestimmt, die unverkennbar vom vulkanischen Ursprung
Fuerteventuras zeugen. Im Gegensatz zur direkten Nachbarinsel Lanzarote weist
Fuerteventura jedoch schon seit etwa 4500 Jahren keine vulkanischen Aktivitäten mehr auf. Die Berge sind heute ein beliebtes Wandergebiet für naturverbundene Individualtouristen.
Der Nordosten der Insel wird von einem großen Sanddünengebiet geprägt. Die
beeindruckenden Wanderdünen gehören zu den landschaftlichen Attraktionen der Insel und wurden in den 1980er Jahren zum Naturpark erklärt.
Die von Nord nach Süd etwa 100 Kilometer lange Insel ist an ihrer breitesten Stelle etwas
über 30 Kilometer breit. Ihre schmalste Stelle misst fünf Kilometer und gliedert die Insel in
zwei Teile: den großen Nordteil und die südliche Halbinsel
Jandia, die mit dem 807 Meter
hohen
Pico de la Zarza den höchsten Punkt
Fuerteventuras aufweist.
Interessante Angebote